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Meine Frau ist Pfarrerin

Die erfolgreiche Video-Serie "Meine Frau ist Pfarrerin" ist jetzt auch auf Deutsch zu sehen.

Die Video-Serie "Meine Frau ist Pfarrerin" findet in der Romandie seit bald zwei Jahren grosse Beachtung. Eine wirblige Pfarrerin und ihr atheistischer Ehemann, der mit dem Beruf seiner Frau gelegentlich seine liebe Mühe hat, versuchen auf sympathische Weise, grosse Ansprüche heiter und lebensnah umzusetzen. Die Episoden, die alltägliche genauso wie existenzielle Fragen auf humorvolle Weise aufnehmen, sind jetzt auch auf Deutsch zu erleben.

„Was macht es mit mir, wenn ich als Mann einer Pfarrerin mehr Künstlermanager bin als etwas anderes und mich nur noch mit Sonnenbrille ins Dorf traue?“, fragt sich Thomas, frischgebackener Ehemann der Dorfpfarrerin Clara in einer freundlichen Mischung aus Besorgnis und Belustigung. Die Szene stammt aus der ersten Episode der Videoserie „Meine Frau ist Pfarrerin“ und ist typisch für das witzige, manchmal verzweifelte Bemühen des Ehemanns, mit dem Pfarrberuf seiner Frau klarzukommen.

Die beiden Hauptdarsteller, welche die Idee selbst entwickelt haben und die Filme in ihrer Firma selbst produzieren, sind Carolina Costa, reformierte Pfarrerin in Genf, und Victor Costa. Sie sind auch im realen Leben ein Ehepaar und waren bereits vorher Schauspieler. Sie nehmen in den Filmen gesellschaftliche und existenzielle Fragen, aber auch Episoden aus dem Alltag einer Pfarrerin auf, die der eher agnostisch eingestellten Ehemann humorvoll aus seiner Perspektive erzählt. Die Videos sind in einem dynamischen Stil gedreht und richten sich an ein jugendliches Publikum, das sich mit Kirchen-Klischees auseinandersetzt.

Die Filmserie "Ma femme est pasteure" – mit kurzen Videos im Internet – ist in der Romandie im Februar 2015 gestartet und zu einem grossen medialen Erfolg geworden. Produziert wurden bisher elf Kurzfilme von je ca. vier Minuten Länge. Die Serie wurde an neun internationalen Webfestivals nominiert und hat – neben zahlreichen Medienechos – zwei Preise erhalten: "best actress" in Bilbao und "mention spéciale" in New York.

Aufgrund des grossen Erfolgs in der Westschweiz wurde die Serie mit Unterstützung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK sowie den Landeskirchen Aargau, Bern-Jura-Solothurn und Zürich auf Deutsch übertragen. Die elf Episoden von „Meine Frau ist Pfarrerin“ werden in dreiwöchigem Abstand im Internet unter www.meinefrauistpfarrerin.ch aufgeschaltet.

www.meinefrauistpfarrerin.ch

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