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Ja zum Diakoniekonzept

Die Kirchensynode hat das neue Diakoniekonzept zustimmend zur Kenntnis genommen.

Was ist Diakonie? Gemäss dem neuen landeskirchlichen Konzept, das nach etlichen Jahren der Arbeit am Thema nun der Kirchensynode vorlag, ist sie «soziales Handeln aus evangelischen Wurzeln in der Kraft der Solidarität. Diakonie ist Wesensmerkmal und sichtbares Zeichen der Kirche.» Das Konzept liefert eine theologische Begründung der Diakonie, indem es vom Abendmahl als Urmodell der Diakonie ausgeht. Wichtige Themen darin sind Gesundheit und Wohlergehen, Existenz und Arbeit sowie Zugehörigkeit und Teilhabe. Als Adressaten der Diakonie sind die Menschen in ihren vielfältigen Lebensformen im Blick, insbesondere Junge und Alte. Das Konzept hat Leitbildcharakter und soll unter dem von Kurt Marti übernommenen Motto «Auf dass Gott ein Tätigkeitswort werde» dazu beitragen, das soziale Profil der Kirche, ihrer Berufsgruppen, Behörden und Freiwilligen zu stärken.

Das Konzept stiess in der Kirchensynode grundsätzlich auf breite Zustimmung. Das Papier wurde von allen Fraktionen gelobt, insbesondere von der Religiös-sozialen Fraktion, die darin sozusagen ihr Fraktionsprofil erkennt. Kritische Anfragen gab es vor allem zur Umsetzbarkeit: einerseits zur vorgeschlagenen Verteilung der diakonischen Ressourcen auf die Kirchgemeinden vor dem Hintergrund der kommenden strukturellen Veränderungen, anderseits zur geforderten fachlichen Qualifikation der Sozialdiakoninnen und -diakone, insbesondere die Gewährleistung der Ausbildung auf Ebene Höhere Fachschule.


Kurt Stäheli neuer Synodepräsident

Ohne Gegenstimme wählte die Kirchensynode Kurt Stäheli, Marthalen, zum neuen Synodepräsidenten. Stäheli, seit einem Jahr bereits Vizepräsident der Kirchensynode und auch Präsident der Liberalen Fraktion, tritt die Nachfolge des auf Ende Jahr zurücktretenden Peter Würmli an. Kurt Stäheli, 65, war lange Jahre Gemeindeschreiber in Marthalen, Statthalter des Bezirks Andelfingen und Mitglied des Verfassungsrates. Aufgrund der Wahl ins Synodepräsidium gibt Stäheli das Präsidium der Liberalen Fraktion auf Anfang 2013 an Thomas Maurer, Knonau, ab. Zum neuen ersten Vizepräsidenten wählte die Kirchensynode Martin Fischer, Hinwil, zur zweiten neuen Vizepräsidentin Marianne Meier, Meilen.

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