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Reformationsjubiläum: Aktuelle Informationen

Das wichtigste zuerst. Hier finden Sie die aktuellsten News rund ums Reformationsjubiläum

 

«Update Reformationsjubiläum» Veranstaltungsreihe
Orte der Reformation: Zürich - Standtrundgang durch die Geschichte
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 18.00 - 20.00

Treffpunkt: Hirschengraben 7, Zürich
Stadtführung mit Peter Opitz und Judith Engeler
Ende Stadtführung am Hirschengraben 50, Zürich
Anschliessend Buchvernissage
Orte der Reformation: Zürich, erscheint Oktober 2016, ca. 96 Seiten, ISBN 978-3-290-17883-3, ca. CHF 16.80

Weiter Detailinfos folgen. Anmeldung


Zwingli auf TV Zrrikk - Singspiel von Andrew Bond
Der bekannte Komponist und Produzent Andrew Bond hat viele verschiedenartige Sing- und Weihnachtsspiele geschrieben, die von Schulen, Vereinen und Kirchgemeinden selbständig aufgeführt werden können. Nun hat er sich an unseren Reformator, Ulrich Zwingli, gewagt und den Stoff um ihn und Gedanken der Reformation auf originelle Weise umgesetzt.
Bonds praxisgerechte Spiele leben nicht nur von den beschwingten und eingängigen Liedern, sondern ebenso von humorvollen Dialogen, besonderen Einfällen und kindergerechtem Tiefgang.
Die Singspiele bieten in kopierfreundlichen Mappen neben dem Text des Spiels eine CD mit den Originalliedern, den Playbackversionen in der benötigten Reihenfolge sowie Liednoten und Klavierbegleitungen. Die einzelnen Lieder können auch losgelöst vom Singspiel eingesetzt werden.

Kursabend zur Einführung des neuen Singspiels
am 27. Oktober 2016

Andrew Bond stellt das neue Singspiel an diesem Abend persönlich vor, erläutert die Gedanken hinter dem Projekt, führt in die Lieder und in die Singspielmappe ein und bietet Tipps und Tricks für die Aufführung. Weitere Informationen und Anmeldung unter:

Infos/Bestellung Mappe
Kursabend

 

Vereinsgründung "European Christian Convention"
Vom 9.-11. Juni 2016 hat in Kappel am Albis die europäisch besetzte Gründungstagung für einen Verein stattgefunden. Der Verein hat  zum Ziel, einen ersten oekumenischen Kirchentag auf europäischer Ebene zu organisieren. Rd. 40 Personen aus 12 Ländern haben teilgenommen, institutionell waren Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Organisationen und auch zivilgesellschaftliche Netzwerke vertreten. Mehr Infos

 

Globalbericht zum Thema im Jahresbericht 2015, Reformierte Kirche Kanton Zürich
Bericht "500 Jahre Reformation", S. 6-7


Kurzer Briefwechsel zwischen Bullinger und Zwingli
Im Rahmen eines Moduls zu Mittellatein entwickelt, können die Hände der beiden wichtigen Zürcher Reformatoren nun bewundert und mit bewährter Ad fontes-Hilfestellungen transkribiert werden. http://www.adfontes.uzh.ch/31530.php
«Ad fontes» ist ein Lernangebot der Universität Zürich für Archivbesucherinnen und Archivbesucher und solche, die es werden wollen, und richtet sich vornehmlich an Studierende der Geschichtswissenschaft und verwandter Fächer, aber auch an interessierte Laien.

Interview mit Dr. Michael Mente, Beauftragter für das landeskirchliche Reformationsjubiläum, 21. März 2016
Kirche & Gesellschaft: Wie relevant ist Zwingli noch für die reformierte (lifechannel)

 

Interview mit Prof. Dr. Peter Opitz, Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte, Universität Zürich, 4. März 2016
Was uns Zwingli heute zu sagen hat
(lievechannel)


Reformationsgespräche in der Helferei
Zwingli - ein Kriegstreiber!?
Zwingli - ein Bilderstürmer!?
Referenten: Prof. Dr. Peter Opitz, Dr. Christian Moser
Dienstag, 19. April, 19.00, Kirchgasse 13, 8001 Zürich
Infoflyer und Angaben zum Inhalt


Reformationsjubiläum an den Kappeler Kirchentagungen 2016

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Von Januar bis März 2016 fanden an fünf Terminen die traditionellen Kirchentagungen der Zürcher Landeskirche statt.
Tagungsunterlagen: Referate, Workshopresultate...

 

Europas Reformierte in Kappel, 3. - 5. März 2016
Auf Einladung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich und des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds SEK hat vom 3. bis 5. März im Kloster Kappel das 6. Treffen des Europäischen Verbunds der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK Europa) stattgefunden. mehr...


Das Zürcher Reformationsjubiläum bekommt Flügel: Konzept verabschiedet - Wegleitung für die Kirchgemeinden
Rechtzeitig zum gelungenen Auftakt und mit dem Schwung der Kappeler Kirchentagungen, die sich dem Reformationsjubiläum widmen, hat der Kirchenrat am 27. Januar 2016 das Konzept "500 Jahre Zürcher Reformation: Feiern für die Zukunft" verabschiedet, das online in einer leicht gekürzten Version ab sofort zur Verfügung steht. Darauf basierend hat die Abteilung Kommunikation eine Wegleitung in Form einer Broschüre "500 Jahre Zürcher Reformation: So feiert die Kirche" erarbeitet, die gedruckt über den Shop und online zum Download bereit steht.

Zu den Online-Dokumenten
Zum Shop

 

Revidierte Lutherbibel 2017
Am 19. Oktober 2016 ist der Erstverkaufstag für die revidierte Lutherbibel 2017, am 30. Oktober wird sie in einem festlichen Gottesdienst in Eisenach den Gemeinden übergeben. Prospekt

 

trust and try
KonfiCamp Wittenberg 2017, Juni bis September
Verantwortliche für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden können ab Herbst 2015 ihre Gruppen online unter www.r2017.org anmelden. Dort finden Interessierte auch alle Informationen, wie die Anmeldung funktioniert und welche Angaben nötig sind. Plakat dazu unter https://r2017.org/fileadmin/downloads/r2017_KonfiCamp_05.pdf


Passend zum Fest: "Feste feiern!" - einschliesslich Reformation

Am ersten Advent wurde in Basel ein Büchlein zu den Festzeiten des Jahres vorgestellt, herausgegeben von Luzius Müller, Hans-Adam Ritter und Roger Thiriet im TVZ-Verlag Zürich. Reformationsjubiläums-Planer Martin Breitenfeldt hat darin einen Beitrag zum Reformationsjubiläum geschrieben. Die Angaben zum Buch und den genannten Textbeitrag von Breitenfeldt finden Sie hier.

 

Digitales Archiv zur Reformationsgeschichte freigeschaltet

Rund 30.000 Dokumente der Reformationsgeschichte aus mehreren Archiven sind neuerdings im Internet abrufbar. Auch Texte von und über Ulrich Zwingli sind unter den grundlegenden Materialien aus dem Jahrhundert der Reformation.

 

Rückschau: Dialogpredigt im Grossmünster am Reformationssonntag

Am vergangenen Reformationsssonntag war die deutsche Reformationsjubiläums-Botschafterin Bischöfin Margot Kässmann im Grossmünster zu Gast. Hier diekässmann Dialogpredigt zwischen ihr und Christoph Sigrist.

 

 

Wissenschaftliches Preisausschreiben

wort

Welchen Beitrag hat der Protestantismus zur Formierung der westlichen Zivilisation geleistet?

Diese Frage stellt sich der Wissenschaftliche Beirat "Reformationsjubiläum 2017", der demnächst zum ersten Mal tagt, und richtet sie in Form eines wissenschaftlichen Preisausschreibens gezielt an junge Forscherinnen und Forscher, die ihre Arbeiten aus den Gebieten der Theologie, der Literatur- und Geschichtswissenschaft, der Jurisprudenz, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften oder anderer Disziplinen bis zum 31.10.2016 bei folgender Adresse einreichen können:

Wissenschaftlicher Beirat ‚Reformationsjubiläum 2017‘
Geschäftsstelle der EKD in Wittenberg
Markt 26
06886 Lutherstadt Wittenberg
Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.

Alle Informationen dazu auf dieser Seite.

 

EKD Synode mit Gästen aus der Schweiz

bremenDie Synode der der EKD tagte in Bremen. Der SEK war präsent, die Kirchentagspräsidentin für Berlin und Wittenberg 2017, Christina aus der Au, Zürich, hielt die Bibelarbeit am Dienstag. Die Zürcher Landeskirche war am Rande des Beauftragtentreffens Reformationsjubiläum ebenfalls gastweise dabei und hörte u.a einen der inhaltlich relevanten Vorträge zur öffentlichen Bedeutung des Reformationsjubiläums (Mehr hier). Die länderübergreifende Zusammenarbeit auf kirchlicher Seite ist zum Normalfall geworden.

 

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Ist die Schweiz bereit für das Reformationsjubiläum?
// Radiosendung in Perspektiven (SRF2)

In Deutschland ist die so genannte Lutherdekade bereits in vollem Gang. 2017, dann genau 500 Jahre nach dem berühmten Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg, erreichen die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt.Unter anderem wird mit einem Kirchentag, der 2017 in Wittenberg und Berlin stattfinden wird gefeiert.Die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) ist dabei professionell aufgestellt und rührt mit grosser Kelle an. Finanziell kräftig unterstützt wird sie vom deutschen Staat, mit insgesamt 35 Millionen Euro.Die Schweiz hat zum Thema Reformation ebenfalls einiges zu sagen. Waren doch gleich zwei wichtige Reformatoren hierzulande tätig, Huldrich Zwingli und Johannes Calvin. Etwas später zwar als Martin Luther, doch weltweit von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Doch die Schweizer Kirchen stehen in Bezug auf das Zwingli-Jubiläum 2019 auf wackeligen Beinen. Eine nationale Strategie gibt es nicht, Gelder vom Bund bis jetzt auch nicht. Was ist da los? Bedeutet den Schweizern «ihre» Reformation etwa nichts?

Zur Radiosendung (SRF2)

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Die EKD mit europäischen Partnern: Auftakt zum Themenjahr "Reformation und die Eine Welt"

Die Evangelische Kirche in Deutschland feierte in Kooperation mit der Union Protstantischer Kirchen von Elsass und Lothringen (UEPAL) den Auftakt zu ihrem Themenjahr "Reformation und die Eine Welt". Nach dem Gottesdienst in der Strassburger Thomaskirche (Predigt: Margot Kässmann) fand die Verleihung der Martin-Luther-Medaille an den ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler und seine Frau Eva Louise statt. Geehrt wurden die beiden für ihr Engagement in Afrika. Schliesslich war die Festgemeinde zu Gast im Europarat (Bild: Tanzperformance). Durchgängig war das Flüchtlingsthema präsent. Unisono sagten Politiker und Kirchenleute, es brauche gerade jetzt eine Kirche, die gemeinsame Werte der Humanität vertrete und lebe. Aus Zürich waren Reformationsbotschafterin Catherine McMillan und Martin Breitenfeldt, zuständig für Beziehungen und Oekumene bei der Landeskirche, angereist. Frau Kässmann reiste von Strassburg weiter nach Zürich zu Gottesdienst und Podium in der Grossmünstergemeinde. Mehr Informationen

 

Herbishofen und Schwerzenbach verpartnert:Weitere Partnerschaften möglich

In Herbishofen (Allgäu, Bundesland Bayern, Deutschland) wurde vor viereinhalb Jahrhunderten die Reformation Zürcher Prägung eingeführt. Bis ins zwanzigste Jahrhundert wirkten entsandte Zürcher Pfarrer dort, und bis heute singt die Gemeinde aus dem Schweizer Gesangsbuch. Die Pfarrkirche (Bild) ist sehr offentlichtlich eine zwinglianische Gottesdienststätte. Nun ist der von uns an dieser Stelle vor einiger Zeit weitergeleitete Wunsch der Gemeinde, zum Reformationsjubiläum eine Partnerkirchgemeinde im Kanton Zürich zu finden, erfüllt worden: Die Kirchgemeinde Schwerzenbach verpartnert sich (mehr dazu hier). Keine Partnerschaft im Kanton Zürich hat bislang die Nachbargemeinde von Herbishofen, Grönenbach. Auch andere Kirchgemeinden der ca. 2 Mio. Reformierten in Deutschland oder der 85 Mio Reformierten in der Welt wären gewiss ebenfalls zu finden. Der landeskirchliche Beauftragte für Beziehungen und Ökumene hilft bei Interesse gern weiter.

 

Die Zürcher Reformation: Christoph Sigrist im Gespräch mit Tim Guldimann

Was verbindet, was unterscheidet die Zürcher Reformation und die Reformation Luthers? Tim Guldimann, ehemalig Botschafter der Schweiz in Deutschland, spricht mit Christoph Sigrist über die Reformation in Zürich:  Zum Podcast.

 

 

 

 

Neukompositionen zum Reformationsjubiläum

Das Reformationsjubiläum beginnt von ferne zu tönen. Der bekannte Kindermusical-Schreiber Andrew Bond stellt gerade ein neues Werk zum Leben Zwinglis fertig. Ebenfalls in Vorbereitung ist das Mysterienspiel "Akte Zwingli" (Musik: H.-J.Hufeisen, Text: Chr.Sigrist) von denen erste Teile bereits am 7. November uraufgeführt wurden (weitere Informationen samt Video hier. Eine Kantante zum Zürcher Wurstessen "Geist und Wurst", nach einem Text von Ulrich Knellwolf, wird derzeit von Edward Rushton komponiert. Die Uraufführung wird voraussichtlich Anfang März in Winterthur und Zürich stattfinden.Alle drei und weitere Musikwerke sollen in den Jubiläumsjahren durch Kanton, Land und international auf Reisen gehen.

 

Der Himmel über Marignano

marignano

 

Wer den SRF-Film über Marignano -einschliesslich Zwingli- verpasst hat, kann ihn hier anschauen.

 

 

Reformation ist jung: Reformationsbeauftragter empfängt Schulpartnerschaft Pforta (Thüringen)-Wettingen auf den Spuren Zwinglis in Zürich

Eine sichtlich motivierte Schülerschar, welche die Reise in die Schweiz auf eigene Faust organisiert hatte, fand sich am 24. September im H50 ein, wo sie von Michael Mente, dem Beauftragten für das Reformationsjubiläum der Zürcher Landeskirche, begrüsst wurde. Er drückte dabei seine Freude darüber aus, dass junge Menschen aus den je lutherisch und zwinglianisch geprägten Wirkungsräumen sich gemeinsam auf die Suche reformatotischer Wurzen hüben wie drüben begeben: "Reformations ist jung, da sie immer von Neuem entsteht!" So eine seiner Aussagen in den Begrüssungsworten. Sie wollen sich nicht nur mit Geschichte, sondern mit den Fragen der aktuellen Umsetzung und Bedeutung auseinandersetzen. Mente hofft, dass das Beispiel dieser Schulpartnerschaft Schule macht und Nachhahmung findet, denn schliesslich sind die Jungen von heute die Traditionsträger und -weiterentwickler von morgen.

Die Schulpartnerschaft wurde auf Anregung der Schweizer Botschaft in Berlin im vergangenen Jahr vom damaligen Zücher Beauftragten Martin Breitenfeldt und seinem Wittenberger Kollegen Wegner vermittelt. Beide staatliche Schulen möchten sich in den Jahren des Reformationsjubiläums in Begegnungen und pädagogischen Projekten mit dem Phänomen Reformation(-en) auseinandersetzen. Eine weitere Verbindung mit religiösem Aspekt: Beide Schulen beleben die Gebäude ehemaliger Zisterzienserklöster. Pforta wurde zudem zeitweise der Zürcher Prophezey vergleichbar genutzt.

Luther und Zwingli sind sich nur ein einziges Mal persönlich begegnet; 1529 in Marburg. Zwingli konnte sich mit seinem Lateinwunsch nicht durchsetzen, und Luther verunglimpfte den alemannischen Dialekt Zwinglis aufs Gröbste. Das Gespräch ging gründlich schief. Die Sprachbarriere bei der aktuellen Begegnung wurde aber nur kokettierend aufgenommen, die Vorzeichen sind heute andere; wer sich verständigen will, weiss sich zu arrangieren: Mente bemühte sich um schriftsprachlichen Ausdruck in herzlichster Atmosphäre. Stationen des Spazierganges nach dem Besuch waren Zwinglis Amtsstube in der Helferei Orte sowie entlang des von der Landeskirche entwickelten Stadtrundgangs mit Sehens- und Denkwürdigkeiten verschiedener Art.

 

Neue Zwingli-Biografie im TVZ von Peter Opitz:
Ulrich Zwingli. Prophet, Ketzer, Pionier des Protestantismus

Ulrich Zwingli (1484–1531) ist nicht nur der Reformator Zürichs und der Vater der Schweizer Reformation: Trotz seiner kurzen, dafür aber überaus bewegten Wirkungszeit kann er mit Fug und Recht als Wegbereiter und Pionier des weltweiten reformierten Protestantismus bezeichnet werden.

Die allgemein verständliche und reich illustrierte Biografie des Zwingli-Forschers Peter Opitz zeichnet auf knappem Raum das Denken und Wirken des Zürcher Reformators in den Konflikten seiner Zeit nach. Sie erhellt, welche theologischen Grundüberzeugungen Zwinglis Handeln in der Kirche wie innerhalb der Eidgenossenschaft prägten. Das Buch eignet sich für Lesende mit und ohne Vorwissen gleichermassen: Die anschauliche Biografie vermittelt auf aktuellem Forschungsstand ein lebendiges und zugleich wissenschaftlich fundiertes Bild des Reformators. Viele der gängigen, mit Zwinglis Namen verbundenen Vorstellungen werden dabei kritisch hinterfragt.Bestellung: TVZ (22.80 CHF).

 

Botschafterin und Botschafter für das Zürcher Reformationsjubiläum

Kirchenratspräsident Michel Müller setzte im Synodengottesdienst am heutigen 15.September Botschafterin und Botschafter des Zürcher Reformationsjubiläum: Aktuelle InformationenReformationsjubiläums ein. Sie sollen dem Reformationsjubiläum Stimme und Gesucht geben, auch weit über Zürich hinaus. Zu den Gratulanten gehörten auch zwei Leitende der Church of Scotland, Pfr.Ian Alexander und Pfrn.Susanne Brown, sowie Scotty Williams, Pfarrer der International Protestant Church in Zürich (Foto, in der Zwinglistube der Helferei. mit Catherine McMillan, links).

 

Stadtpräsidentin und Kirchenratspräsident würdigen Reformationsjubiläum

Städtische Kirchenleitende aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) halten im Moment -Mitte September- eine mehrtägige Konsultation in Zürich ab. mauchStadtpräsidentin Corine Mauch und Kirchenratspräsident Michel Müller würdigten in ihren Grussworten die Zürcher Reformation und ihr 500.Jubiläum. Beide sprachen sich für eine verstärkte Verschränkung auch mit dem eher lutherisch geprägten Jubiläum in Deutschland aus. Die Texte im Wortlaut finden Sie hier (Michel Müller) und hier (Corine Mauch).Foto: Stadt Zürich.

 

Treffen dreier Netzwerke Reformation in Zürich

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Refo500, das Netzwerk "Reformationsstadt Europas"/GEKE und der  "Europäische Tourismusverbund Stätten der Reformation" e.V., tagten am vergangenen Dienstag im Zürcher Stadthaus. Eingeladen hatte Martin Breitenfeldt, Koordinator für Projektplattform 500 Jahre Zürcher Reformation. Kirchenratspräsident Michel Müller begrüsste die Gruppe; weitere Teilnehmer waren der städtische und der landeskirchliche Beauftragte Zurichs sowie ein Vertreter des Schweizerischen Evangeischen Kirchenbundes. Ziel der halbtägigen Zusammenkunft war eine bessere Abstimmung der drei Netzwerke. Refo500 (Partnerstädte auf dem Foto orange) ist ein Verein mit Sitz in den Niederlanden. Die GEKE (blau) ist eine kirchliche Vereinigung mit Sitz in Wien, und der Tourismusverband (grau) ist in der deutschen Lutherstadt Eisleben beheimatet. Zürich -Landeskirche und Stadt- gehören jeweils beiden Netzwerken Refo500 und dem Netzwerk "Reformationsstadt Europas" an. Die Teilnehmenden stimmten überein, die jeweils anderen Netzwerke nicht als Konkurrenz zu sehen, sondern als Ergänzung, und pragmatisch im Prinzip des Gebens und Nehmens von einander zu profitieren.

 

NZZ-Geschichte: "Wir Protestanten"

Das neue Magazin "NZZ Geschichte" widmet sich in seiner zweiten Nummer im Schwerpunktthema der spannenden Frage nach der protestantischen Grundlage des Schweizer Reichtums und beleuchtet das alte Klischee der fleissigen Protestanten und feiernden Katholiken. Inwiefern sind die heutigen Katholiken die neuen Protestanten und warum ist Alfred Escher ein Inbegriff protestantischer Arbeitsethik (16 Stunden Arbeit ohne Ferien), obschon er vehementer Vertreter für die Trennung von Kirche und Staat und in religiösen Dingen indifferent war?

 

Wettbewerb für ein europäisches Lied zur Reformation - zweite Runde

Der Reformation Song Contest der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE anlässlich des Reformationsjubiläums befindet sich in der zweiten Phase. Die GEKE lädt alle evangelischen Christinnen und Christen aus den Mitgliedkirchen und Partnerorganisationen ein, sich an diesem zweiten Teil zu beteiligen.

Die Jury, zu der auch der Zürcher Theologe Ralph Kunz gehört, hat nach einem sehr erfreulichen Zulauf auf die erste Ausschreibungsrunde fünf Texte ausgewählt, die es nun zu vertonen gilt. Die Liedtexte können ab Juli 2015 hier eingesehen werden. Ausschreibungsmodalitäten siehe auch in der aktuellen Nummer der Zeitschrift "focus" der GEKE (S.18 ff.).

Internationale Delegation von mission 21 in Zürich

Am Rande der 200-Jahr-Feierlichkeiten der Bassler Mission/mission 21 besuchten am 13. Juni VertreterInnen unterschiedlicher protestantischer Kirchen aus Afrika, Asien und Lateinamerika die Stätten der Zürcher Rerformation. Zweck des Besuchs war ein erster Austausch über die Möglichkeiten das 500-Jahr-Jubiläum international zu begehen. Die Gruppe wurde begrüsst vom Kirchenratspräsident Michel Müller und von Christoph Sigrist, Botschafter des Reformationsjubiläums, durch das Grossmünster geführt. Mehr...

Catherine McMillan neue Botschafterin des Reformationsjubiläums

Die Dübendorfer Pfarrerin Catherine McMillan wird neue Botschafterin für das Reformationsjubiläum. Zusammen mit dem Grossmünster Pfarrer Christoph Siegrist gibt sie dem Jubiläum ein Gesicht. Geboren in Schottland und aufgewachsen in den Vereinigten Staaten hat die 54-jährige Theologin ideale Voraussetzungen Kontakte auch in die angelsächsische Schweiz zu pflegen. Die vierfache Mutter war zehn Jahre Pfarrerin in Brunnadern SG, arbeitete in verschiedenen überregionalen Gremien der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen und war Sprecherin der "Gedanken zur Zeit" bei Tele Ostschweiz. Mehr...

 

Neu: Zwei Funktionen. Weiterhin: eine Informationsquelle

Diese Website wird neuerdings von zwei Stellen gespeist .Nachdem sich um die Planung des landeskirchlichen Jubiläums eine gemischte "Plattform 500 Jahre Zürcher Reformation" gebildet hat, trennt die Landeskirche die Funktionen. Neu wird Dr. Michael Mente die rein kirchlichen Aktivitäten zum Jubiläum seitens der Landeskirche koordinieren. Er gehört zur Abteilung "Lebenswelten" der gesamtkirchlichen Dienste und wird begleitet von einer kirchrätlichen Kommission. Der bisherige Beauftragte, Pfr. Martin Breitenfeldt, bleibt weiterhin zuständig für die Plattform, persönlich verortet in der Abteilung Kommunikation und mit den Gremien der Plattform verbunden. Beide werden eng zusammen arbeiten. Wenn Sie den -vorläufig gemeinsamen- Newsletter noch nicht abonniert haben, tun Sie das bitte gern über dieses Formular.

 

„Reformiert Swiss Made“ am Deutschen Evangelischen Kirchentag

Vom 3. Bis 7.Juni wurde in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart der Deutsche Evangelische Kirchentag begangen. Zahlreiche Gäste trafen sich zu kontroverser und aktueller Diskussion, zu Gemeinschaft und Feier. Unter dem Motto „Reformiert Swiss Made“ war die Zürcher Landeskirche gemeinsam mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und dem Zentrum für Kirchenentwicklung der Uni Zürich präsent. Der Stand nahe der Schlosskirche am Schillerplatz war der Reformation einst und jetzt gewidmet. Geboten wurden neben Informationen und Begegnung stündliche Interviews auf dem roten Sofa, ein SwissQuiz am „Reformat“, mit attraktiven Preisen, sowie eine „ReformierBar“. Das Standteam freut sich auch über Besuch aus der Heimat. Jede Schweizerstimme war beim offenen Singen mit Andreas Hausammann mit Projektchor und Band (St. Gallen) am Freitag, dem 5.Juni auf dem Stuttgarter Marktplatz willkommen.

 

Lotteriefondsgesuch: Projektauswahl getroffen

Das einmalige Sammelgesuch der Projektplattform für den Lotteriefonds Zürich ist versandt. Nach über 100 eingereichten Projekten hat die Steuerungsgruppe der Plattform Anfangs 2015 die Auswahl getroffen. Das Gesuch beinhaltet Projekte der Genres Theater, Musik, Ausstellung, Interaktion, Publikation, Event und Bildende Künste. Mit einem Entscheid ist frühestens Mitte 2016 zu rechnen. Ein wichtiges Projekt, das wie ein roter Faden viele Themen und Menschen verbinden wird, ist hier bereits kennen zu lernen.

Planungsbeitrag des Lotteriefonds gesprochen

Der Zürcher Regierungsrat hat den Lotteriefonds-Antrag der Projektplattform in der Höhe von CHF 500'000 Ende März bewilligt. Dieser als Planungsbeitrag gesprochene Betrag dient bis zur Eröffnung des Jubiläums am 7. November 2017 der Planngsarbeit der Plattform. Mehr...

 

 

 

Neues Faltblatt 500 Jahre Reformation in Zürich

Ein neues Faltblatt erklärt auf einfache Weise Menschen ohne Vorwissen das Wesentliche der Zürcher Reformation. Es kann in Papierform bestellt und als PDF heruntergeladen werden.

 

Neues Faltblatt zum Stadtrundgang durch das Zürich der Reformation

Lassen Sie sich durch die Reformationsstadt Zürich führen. Ein neues Faltblatt hilft zur Orientierung. Der Rundgang durch das Zürich der Reformation führt zu Orten, die im Leben und Wirken des Reformators Ulrich Zwingli sowie seiner Mitstreiter und Gegner von Bedeutung waren. Es kann heruntergeladen und auch in Papierform in verschiedenen Sprachen bestellt werden und wird u.a. bei Zürich Tourismus aufliegen.

 

Neue Werbemittel und Bhaltis

Es sind neue Gadgets zum Thema Reformationsjubiläum vorhanden. Ein Autoaufkleber mit der Aufschrift "Reformationsstadt Zürich" ist kostenlos erhältlich. Neue Brillentücher ("Zwingli auf dem Grossmünsterturm") sind für Kirchgemeinden und Multiplikatoren bis zu neun Stücke gratis, ab zehn Stück zum Selbstkostenpreis zu beziehen. Als drittes Gadget sind Tassen mit dem Zwingli-Sujet "Din Haf bin ich" zum Selbstkostenpreis zu erhalten. Alles hier zu finden.

Zürcher Jubiläum international

Die Zürcher Reformation war der Anfang dessen, was sich zum "reformierten" Strang der reformatorischen Kirchen entwickelte. Heute sind 80 Millionen Reformierte in der "Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen" organisiert (Luth.Weltbund 75 Mio.). Es soll ausgelotet werden, wie die Zürcher Anfänge gemeinsam mit internationalen Partnern zu begehen sein könnten. Zu diesem Zweck werden auch ca.80 Delegierte der Synode von mission21 am 13.Juni Zürich besuchen.

 

Kontakte nach Prag

Anlässlich des 600. Jahrestag des Märtyrertodes von Jan Hus fand vom 9.-12. April 2015 eine Konferenz in Prag statt. Die Schweizer Delegation bestand aus Walter Lüssi, Kirchenratsschreiber der Reformierten Kirche Zürich, Thomas Wipf, Altpräsident des Kirchenbundes und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, Gaston Dinkel, Kirchenpflegepräsident der Kirchgemeinde Zürich-Unterstrass (Bild) sowie Matthias Krieg, Theologischer Sekretär der Reformierten Kirche Zürich und Leiter des Projekts „Tripolis“, das eine Dreieckspartnerschaft zum Reformationsjubiläum zwischen Christinnen und Christen in Zürich, Prag und Marburg anstrebt.Es wurde ein Statement der Delegation zur Bedeutung von Jan Hus für die Schweiz am 10. April 2015 im Senat der Tschechischen Republik vorgetragen. Am Rand der Konferenz trafen sich Verantwortliche von Tripolis aus den Gemeinden von Prag, Marburg und Zürich. Am 4.-7. Juli wird eine weitere Zürcher Delegation aus Tripolis-Beteiligten in Prag weilen. Dann gedenken die Stadt Prag und die Tchechische Republik der Verbrennung von Jan Hus in Konstanz. Weiteres Material einschl.Gratis-E-Book sowie G2W Heft, aktuell zum Thema.

 

Unsere Thesen für das Evangelium von heute

"Wie wollen wir die Liebe Gottes für alle Menschen heute verstehen und leben?""Die Bibel lesen - was bringt's?"... Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund hat zu diesen und anderen Fragen ein landesweit nutzbares Arbeitsmittel herausgegeben und sammelt später die Ergebnisse. Mehr Informationen dazu finden sich auf der Website des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.
Das Material selbst finden Sie hier.

 

Christoph Sigrist erster "Botschafter des Zürcher Reformationsjubiläums"

Save the Date: Christoph Sigrist und Margot Kässmann werden am Reformationssonntag 2015 eine Veranstaltung in Grossmünster gestalten. Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist ist von Kirchenrat und Synode mit dem Auftrag betraut worden, das Zürcher Reformationsjubiläum nach aussen zu vertreten. Inspiriert wurde die Idee durch die deutsche Reformationsbotschafterin, Margot Kässmann. Mögliche weitere Zürcher Botschafter oder Botschafterinnen werden derzeit gesucht und angefragt.

Weitere Infos (Archiv) finden Sie hier... Statement

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