Ziele

07.01.2011 15:03
Ziele des Religionspädagogischen Gesamtkonzeptes

Das Gesamtziel besteht darin, mit Kindern, Jugendlichen und Familien den Glauben an Gott zu erfahren, ihn zu lernen, zu leben und zu gestalten.
Dies geschieht in konkreten Angeboten und in überschaubaren Gruppen. Beispielsweise in einer familienorientierten Elternarbeit, welche von der Taufe ausgeht – oder in freiwilligen Angeboten wie „Kolibri“, in verbindlichen Angeboten wie dem Drittklass-Unterricht, in Projekten und Events.

Glaube, Liebe, Hoffnung als Grundlagen der Tradition
Das Konzept geht von folgendem Glaubensverständnis aus:

  • Glaube ist Vertrauen auf Gott, den Schöpfer. Dieses Vertrauen äussert sich in der Ehrfurcht vor dem Leben in der ganzen Schöpfung.¶
  • Glaube ist Liebe zu Gott, der in Jesus Christus unser Bruder wird. Diese Liebe erweist sich im Engagement für Gerechtigkeit und Frieden.¶
  • Glaube ist Hoffnung auf Gott, der in der Kraft des Heiligen Geistes stärkt und befreit. Diese Hoffnung zeigt sich in Lebensfreude und Weltoffenheit.¶

Aufwachsen – Aufbrechen
In einer Zeit grosser Mobilität und Pluralität wächst das Bedürfnis nach Orientierung und Geborgenheit. Auch im Glauben brauchen Heranwachsende und Familien Orte, wo sie sich daheim fühlen. Das Aufwachsen gelingt in einer Umgebung, welche das Leben fördert. Das ist der evangelisch-reformierten Kirche wichtig.
Es kommt die Zeit, wo Heranwachsende sich ablösen und aufbrechen. Den Lehrjahren folgen die Wanderjahre. Kirche braucht neue Formen, um aufbrechenden Jugendlichen zu begegnen. Sie geht dahin, wo Jugendliche sind. Sie ist aufsuchende Kirche, Kirche am Weg. Damit ergänzt sie die Angebote der Kirche am Ort, welche beheimatet. Kirche am Weg begleitet die Jungen Erwachsenen in regionalen Netzwerken. Beispiele dafür sind die „Streetchurch Zürich“ oder die „Fabrikkirche Winterthur“ mit ihren gottesdienstlichen Angeboten.

Zum Herunterladen:

Aufwachsen – Aufbrechen 
Religionspädagogisches Gesamtkonzept rpg (2. Aufl. Juli 2010)

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