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Nansen-Preis für Humanitäre Korridore

Die Flüchtlingshilfsorganisation Corridoi umanitari, ein gemeinsames Projekt des Verbandes der evangelischen Kirchen und der katholischen Kirchen Italiens, erhält den europäischen Nansen-Preis des UNHCR.

 

Die Waldenserkirche und die Federazione delle chiese evangeliche in Italia (FCEI) zeigten sich hocherfreut über diese Anerkennung ihrer Arbeit. «Wir sind stolz und geehrt, diese prestigeträchtige Auszeichnung zu erhalten», sagten Luca Maria Negro, Präsidentin der FCEI, und Alessandra Trotta, Moderatora der Tavola Valdese, in einer gemeinsamen Pressemitteilung. «Die humanitären Korridore sind eine Erfahrung und ein Projekt, das unserer Meinung nach als Beispiel für ganz Europa dienen könnte und zum Teil auch bereits Nachahmung findet.»

Der Nansen-Preis des Uno-Hochkommissariats für Flüchtlinge zeichnet Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen aus, die sich besonders um den Schutz von Flüchtlingen, Vertriebenen und Staatenlosen verdient gemacht haben. Der 1954 gegründete Preis würdigt das Vermächtnis von Fridtjof Nansen, einem norwegischen Wissenschaftler, Polarforscher und Diplomaten und in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts der erste Hochkommissar für Flüchtlinge des Völkerbunds.

Die Preisträgerinnen des europäischen Nansen-Preises 2019 danken all den Menschen, die durch ihren unermüdlichen Einsatz zur Errichtung und Aufrechterhaltung der humanitären Korridore beigetragen haben und weiter beitragen. «Wir möchten diesen Preis denen widmen, die noch nicht die Gelegenheit hatten, von den Korridoren zu profitieren: allen in den libyschen Lagern eingeschlossenen Menschen und denen, die leider weiterhin im Mittelmeer sterben. Wir hoffen, dass wir bald in der Lage sein werden, einen grossen europäischen humanitären Korridor zu schaffen, um sie zu retten.»

Tavola Valdese und FCEI sehen darin einen moralischen Imperativ: «Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt: Die Anerkennung, die uns heute zuteil wird, ist für uns ein Ansporn weiterhin das zu tun, was uns unser Glaube und unsere Ethik gebieten: der gute Samariter zu sein, der anhält, um zu helfen.»

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