Die Wirtschaft ist zu einem dominanten Bereich moderner Gesellschaft geworden. Wirtschaftliches Denken prägt Entscheidungen in Politik, Kultur, Bildung und nicht zuletzt in der Kirche. Wir sind überzeugt, dass dies kein Naturgesetz ist. Auch als wirtschaftende Menschen haben wir Wurzeln, die aus religiösen Überzeugungen und kulturellen Traditionen gespeist werden.
Die Fachstelle Kirche & Wirtschaft thematisiert dieses Spannungsfeld: Sie fördert und reflektiert das Bewusstsein für den Umstand, dass die Kirche unserer Zeit Teil einer ökonomisierten Gesellschaft ist. Sie sensibilisiert Menschen in Verantwortung dafür, dass Wirtschaft kein moralfreier Raum ist, sondern dass ökonomische Akteure ihre Entscheidungen bewusst oder unbewusst auf Werthaltungen gründen. Sie unterstützt wirtschaftliche Entscheidungsträgerinnen und -träger darin, diese Werte zu entdecken, zu ergründen und bewusst einzubeziehen.